Forderungseinzug

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1. Der Zahlungsanspruch

Zahlungsansprüche resultieren aus unterschiedlichsten Anspruchsgrundlagen, z.B. aus
• Kauf-, Werk-, Dienstleistungs-, Arbeits- oder Mietverträgen,
• (für das alltägliche Leben oft sehr wichtig) Unterhaltsverpflichtungen,
• Schadensersatz in unterschiedlichsten Varianten (häufig: Kfz-Unfall,
  aber z.B. auch: Verstöße gegen vertragliche Verpflichtungen)
• erbrechtlichen Verpflichtungen (Vermächtnisse, Pflichtteilsanspruch)
• und vielem mehr ...

insoweit sind praktisch alle Anwälte der Kanzlei in ihrem jeweiligen Tätigkeitsgebiet mit dem Thema befasst. Für alle Arten von Zahlungsansprüchen gleichermaßen gilt jedoch die Frage, wie diese zwangsweise durchgesetzt werden. Dazu mehr unter Ziffer 4.

2. Offene Rechnungen aus Ihrer gewerblichen oder
freiberuflichen Tätigkeit

Einen wichtigen Bereich stellt die Durchsetzung von Forderungen für Unternehmer dar, die aus ihrem Gewerbebetrieb häufig einen gewissen Anteil unbezahlter Rechnungen haben und auf ein effektives Forderungsmanagement angewiesen sind. Gerade für mittelständische Betriebe stellt nicht nur der völlige Ausfall einer Forderung, sondern auch bereits die Verzögerung der Zahlung eine erhebliche Belastung dar, da die erbrachten Vorleistungen vorfinanziert werden müssen und allein der sich daraus ergebende Finanzierungsaufwand einen erheblichen Kostenfaktor darstellt.

3. Der Vollstreckungstitel
Da der deutsche Rechtsstaat keine Selbstjustiz (Recht des Stärkeren) erlaubt, muss Ihr Anspruch zunächst tituliert werden, da der Vollstreckungstitel die Voraussetzung für die zwangsweise Beitreibung des Anspruchs ist. Dies erfolgt in der Regel durch ein gerichtliches Urteil oder häufig auch durch einen Vollstreckungsbescheid, der in einem vereinfachten Formularverfahren ergeht.

4. Die Zwangsvollstreckung
Die klassischen gesetzlichen Instrumente der Zwangsvollstreckung sind
• die Vollstreckung durch den Gerichtsvollzieher in das bewegliche Vermögen,
• die eidesstattliche Versicherung („Offenbarungseid“) und
• die Vollstreckung durch das Vollstreckungsgericht in unbewegliches
  Vermögen sowie Forderungen und Rechte.

Der Schlüssel zum Erfolg in der Zwangsvollstreckung liegt jedoch darin, die speziellen Probleme der Praxis zu kennen, um den erfindungsreichen Versuchen der Schuldner, sich der Zwangsvollstreckung zu entziehen, begegnen zu können. Oft sind es gerade nicht die oben genannten, vom Gesetz vorgesehenen Zwangsvollstreckungsmaßnahmen, die zum Erfolg führen, sondern die juristischen „Hausmittel aus der Praxis“ sowie ein intensiver und beharrlicher Einsatz gegenüber dem Schuldner.

Durch unsere Erfahrung und unser Wissen aus unserer langjährigen, intensiven und engagierten Tätigkeit in zahlreichen Verfahren auf dem Gebiet der Zwangsvollstreckung können wir ein effektives Forderungsmanagement gewährleisten.



Ihr Ansprechpartner:
RAin Silke Bienert

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